Familienplanung

 

 

 

Ein Angebot von Kinderland - Verein zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien e.V.

 

 

 

 

 

 

In der von uns angebotenen systemisch orientierten Beratung zum Thema Familienplanung geht es nicht in erster Linie um Formen der Kontrazeption (Empfängnisverhütung), sondern um eine Klärung bestehender Konfliktlagen von Frauen und Männern, für die das Thema Kinderwunsch, Aufbau einer Partnerschaft, Gründung einer Familie und ähnliches aktuell ist. Diese wichtigen Lebensthemen können emotional hoch besetzt und konflikthaft sein, so dass sie sich vorerst einer Lösung entziehen. Gründe dafür können aktuell bedingt sein, so z.B. eine instabile finanzielle Situation, Arbeitslosigkeit, unzureichender Wohnraum u.ä., häufig gehen aber unserer aktuellen Probleme und Konflikte auf ungelöste ältere Konflikte aus unserem familiären Herkunftssystem zurück, die lange verdrängt wurden und nun durch den aktuellen Konflikt eine Reinszenierung erfahren. 

Unsere Beratung unterstützt Sie dabei, Lösungen für die aktuell bestehenden Konflikte und Probleme zu entwickeln. Den dabei auftretenden und deutlich werdenden Mustern, Blockaden, Ängsten, ungeklärten Themen aus unserem Herkunftssystem, räumen wir den ihnen gebührenden Platz und Zeit ein, bis der Boden schließlich sicher genug ist, dass die Lösung ihren Platz finden kann.

 

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner:

 

Peter Thiel

Systemischer Berater, Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF), Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapeut (DGSF), Verfahrenspfleger / Verfahrensbeistand (SPFW Brandenburg) und Umgangspfleger (§1909 BGB)

 

 

 

 

Kosten

Eine einstündige Beratung kostet 60 €, eine halbstündige Beratung 30 €. 

Eine Ermäßigung auf 50 € für eine einstündige, bzw. 25 € für eine halbstündige Beratung ist möglich.

Die Beratung für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre führen wir kostenlos durch.

 

Vereinbarte Termine können bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt werden, ohne dass wir hierfür Kosten in Rechnung stellen. Für Termine, die erst danach abgesagt werden ist eine Ausfallgebühr von 30 € zu leisten. Wird der vereinbarte Termin unentschuldigt versäumt, stellen wir 60 € in Rechnung.

 

Eltern können beim Jugendamt eine Kostenübernahme für eine sinnvoll erscheinende Hilfe beantragen. Das Jugendamt ist zu einer Kostenübernahme verpflichtet, wenn die Hilfe im Hinblick auf die betroffenen Kinder notwendig ist.

Eltern, Kinder und Jugendliche haben nach § 5 Sozialgesetzbuch - Achtes Buch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe ein Wunsch- und Wahlrecht hinsichtlich des Anbieters notwendiger Jugendhilfeleistungen, insofern dieser über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen für die Übernahme der Aufgabe verfügt und keine unverhältnismäßig hohen Kosten entstehen. Einen Mustertext zur Beantragung einer Kostenübernahme durch das Jugendamt finden Sie untenstehend.

 

 

 

 

 

 

Unsere Beratungszeiten

Montag bis Freitag 13 bis 19 Uhr

Einen Beratungstermin können Sie bei uns in der Regel innerhalb von ein bis drei Tagen erhalten. In dringenden Fällen versuchen wir Ihnen noch am Tag Ihrer Anfrage einen Beratungstermin zu ermöglichen. 

In Ausnahmefällen sind Termine nach Absprache auch Sonnabends oder zu anderen Zeiten möglich.

Bei Bedarf bieten wir für Interessenten, die nicht in Berlin wohnen auch eine telefonische Beratung an. 

 

Vereinbarte Termine können bis zu 12 Stunden vor dem Termin abgesagt werden, ohne dass wir hierfür Kosten in Rechnung stellen. Für Termine, die erst danach abgesagt werden, sind die vollen Kosten zu zahlen.

 

 

 

 

Kontakt:
 
Für Anfragen, Auskünfte oder zur Vereinbarung von Beratungsterminen können Sie uns in unserer Bürozeit anrufen, uns eine Mail oder einen Brief schicken oder uns im Büro persönlich kontaktieren.  

 

 

 

 

Unsere Bürozeit

 

Montags bis Freitag

von 10 - 12 Uhr 

unter (030) 485 46 37 

Außerhalb der angegebenen Bürozeit sind wir unregelmäßig oder über Anrufbeantworter zu erreichen.

 

 

Funk: 0177-6587641

E-Mail: info@kind-vater.de

Internet: www.kind-vater.de

 

 

 

 

 

Unsere Adresse:

 

Kinderland e.V.

Wollankstr.133

13187 Berlin

 

(Seitenflügel, 2. Obergeschoss,  Nähe Breite Straße, Rathaus Pankow)

Bus 107, 155, 250, 255; Tram 52, 53; S-Bahnhof Wollankstraße, ca. 15 Minuten Fußweg oder U- und S-Bahnhof Pankow, ca. 20 Minuten Fußweg

Der 255-er Bus hält direkt vor dem Haus.

 

 


 

 

 

Mustertext zur Beantragung einer Leistung nach Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe

 

 

 

Anke Mutig

Seltsamstraße 7

12345 Berlin

 

 

Jugendamt Berlin-Bezirk

Sozialpädagogischer Dienst

z.H. Herrn/Frau XYZ

Straße

Postleitzahl Berlin

 

 

 

 

Antrag auf Kostenübernahme für eine Jugendhilfeleistung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich / wir eine Kostenübernahme für eine Erziehungsberatung / Familienberatung / aufsuchende Familienberatung / Mediation / Familientherapie / aufsuchende Familientherapie / Kindertherapie / Kommunikationstraining / sonstige Hilfe* - mit einem Umfang von ... Stunden.

Für den Fall, dass die fachliche Notwendigkeit der Hilfe durch das Jugendamt festgestellt wird, soll die Hilfe gemäß §8 Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe (Wunsch- und Wahlrecht) durch den anerkannten Träger der Freien Jugendhilfe Kinderland e.V., Wollankstraße 133, 13187 Berlin, Telefon (030) 485 46 37 durchgeführt werden.

Ich / wir hatte/n dort am ... 2011 ein Vorgespräch/Erstkontakt, wo mir / uns mitgeteilt wurde, dass der Träger bei einer Kostenübernahme durch das Jugendamt für eine Übernahme des Auftrags zur Verfügung steht.

 

 

Begründung des Antrages (Beispiel):

Ich wohne mit meinem Mann Hans Mustermann in einer gemeinsamen Wohnung. Wir haben eine 6-jährige Tochter und einen 12-jährigen Sohn. In den letzten Monaten kam es wiederholt zu schweren Familienkonflikten, worunter alle Familienmitglieder leiden. ... Da durch die Konflikte alle Familienmitglieder stark belastet sind, möchten wir eine Familienberatung / Familientherapie / aufsuchenden Familienberatung / aufsuchenden Familientherapie / Kommunikationstraining * in Anspruch nehmen, um dadurch die Belastungen unserer Familie zu reduzieren.

 

Oder: Ich und der Vater der gemeinsamen Kinder A und B leben seit … 2011 getrennt. Die Kommunikation zwischen uns als Eltern gestaltet sich momentan sehr schwierig, so dass wir im Interesse unserer Kinder und in Hinsicht auf mögliche zukünftig zu treffende wichtige Entscheidungen bezüglich unserer Kinder die Kommunikation zwischen uns als Eltern verbessern möchten.

 

Oder: Das Familiengericht X hat uns mit Beschluss vom … . 2011 aufgefordert eine Erziehungsberatung / Familienberatung / Mediation / Familientherapie / aufsuchenden Familienberatung / aufsuchenden Familientherapie / Kommunikationstraining / sonstiges * in Anspruch zu nehmen.

 

 

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

 

 

Anke Mutig, Berlin den 10.01.2011

 

 

 

* hier die zutreffende Hilfeform eintragen

 

Anmerkung: Nach § 5 Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe haben "die Leistungsberechtigen das Recht, zwischen Einrichtungen und Diensten verschiedener Träger zu wählen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung der Hilfe zu äußern. Sie sind auf dieses Recht hinzuweisen. Der Wahl und den Wünschen soll entsprochen werden, sofern dies nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden ist." Eine Beschränkung der Leistungsberechtigten nur auf Leistungsanbieter der Jugendhilfe die innerhalb der örtlichen Zuständigkeit des Jugendamtes ihren Sitz haben, ist unzulässig. Das Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten gilt also auch für Leistungsanbieter, die ihren Sitz außerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Jugendamtes haben, soweit dies "nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden ist." (SGB VIII § 5).

 

Literatur: Johannes Münder: Das Wunsch- und Wahlrecht des Leistungsberechtigten in der Jugendhilfe; In: Beiträge zum Recht der sozialen Dienste und Einrichtungen; Heft 31, 1998, S. 55-77

Vergleiche hierzu auch:

"Jugendhilfeleistungen. Keine Beschränkung auf den örtlichen Zuständigkeitsbereich der Jugendämter", Manfred Busch / Gerhard Fieseler, In: "jugendhilfe", 5/2006, S. 276-277. Die Erstellung eines Hilfeplanes nach §36 SGB VIII ist nur dann nötig, wenn die „Hilfe voraussichtlich für längere Zeit zu leisten ist“. Gegen die Verweigerung einer Leistung durch das Jugendamt oder die einschränkende Verweisung auf vom Jugendamt bestimmte Leistungsanbieter kann von den Leistungsberechtigten Klage vor dem Verwaltungsgericht erhoben werden.

 

Ausarbeitung: Peter Thiel

 

 

 


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